CDU Frankfurt beschließt 10-Punkte-Plan für den Politikwechsel und bestätigt Führung

Frankfurt am Main, 17. Januar 2026 – Auf ihrem Kreisparteitag am Samstag in den Mainarcaden hat die CDU Frankfurt am Main ein klares Signal für einen Politikwechsel für Frankfurt gesetzt. Mit großer Mehrheit beschlossen die Delegierten den 10-Punkte-Plan „Frankfurt zur Chancenstadt machen“, der unmittelbar nach der Kommunalwahl umgesetzt werden soll. Zugleich bestätigte der Kreisparteitag den bisherigen Kreisvorstand und wählte den Vorsitzenden Dr. Nils Kößler mit einem starken Ergebnis erneut ins Amt.

„Frankfurt braucht einen Politikwechsel – weg von Ideologie und Stillstand, hin zu Sicherheit, Ordnung, Leistungsfähigkeit und neuen Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Dr. Nils Kößler. Der beschlossene 10-Punkte-Plan formuliere konkrete Maßnahmen für die ersten Monate nach der Wahl und sei ein Angebot an alle Frankfurterinnen und Frankfurter, die sich eine funktionierende, sichere und bezahlbare Stadt wünschten.

Im Zentrum des Plans steht die Stärkung von Sicherheit und Sauberkeit. Die CDU will die Stadtpolizei um 50 Prozent aufstocken, Videoüberwachung gezielt ausweiten und mit einer schnellen Eingreiftruppe für Sauberkeit sichtbare Ordnung im öffentlichen Raum schaffen – insbesondere im Bahnhofsviertel, auf der Zeil und an weiteren Brennpunkten der Stadt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bildungspolitik. Die CDU Frankfurt setzt auf beschleunigte Schulbauten und -sanierungen, flexible Ganztagsangebote statt verpflichtender Modelle sowie eine aktive Fachkräftegewinnung – auch international. Bildung sei der Schlüssel, um Frankfurt dauerhaft zur Chancenstadt zu machen.

In der Verkehrspolitik kündigt die CDU einen Kurswechsel an: Fehlerhafte Verkehrsversuche sollen überprüft und korrigiert, Staustraßen entlastet und der öffentliche Nahverkehr gezielt ausgebaut werden. „Die Zeit ideologischer Verkehrspolitik ist vorbei“, betonte Kößler. Gleichzeitig sollen Verkehrsregeln konsequent durchgesetzt werden, um Sicherheit und Fairness auf Frankfurts Straßen wiederherzustellen.

Auch beim Wohnungsbau setzt die CDU auf konkrete Entlastungen: Neue Wohnungen durch Aufstockungen und Neubaugebiete, ein städtisches Wohngeld für Haushalte mit mittleren Einkommen sowie eine Senkung der Grundsteuer sollen Wohnen in Frankfurt wieder bezahlbarer machen. Ergänzt wird dies durch Maßnahmen für ein starkes soziales Miteinander, bessere Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie eine gezielte Förderung von Ehrenamt, Vereinen, Kultur und Sport.

Wirtschaftliche Stärke, wirksamer Klima- und Umweltschutz sowie solide Finanzen bilden weitere tragende Säulen des Programms. Neue Gewerbeflächen, weniger Bürokratie, schnellere Verfahren für Fachkräfte, Investitionen in Energie- und Glasfasernetze sowie eine klare Begrenzung der städtischen Verschuldung sollen Frankfurt zukunftsfest aufstellen.

Neben den inhaltlichen Beschlüssen stand auch die Neuwahl des Kreisvorstands auf der Tagesordnung. Der Kreisvorsitzende Dr. Nils Kößler, zugleich Vorsitzender der CDU-Römerfraktion und Spitzenkandidat zur Kommunalwahl, wurde mit 187 Stimmen und 86 Prozent Zustimmung erneut gewählt. Auch die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Martin-Benedikt Schäfer, Yannick Schwander, Susanne Serke und Sara Steinhardt erhielten deutliche Mehrheiten. Ebenso wurden Felix von Saucken als Schatzmeister, Leopold Born als Schriftführer und Dr. Veronica Fabricius als Mitgliederbeauftragte im Amt bestätigt.

Der Kreisparteitag wählte zudem 14 Beisitzer in den Vorstand und setzte damit ein Zeichen für personelle Erneuerung und breite Verankerung der CDU in den Stadtteilen. Anita Akmadza, Verna David, Carolin Friedrich, Evangelia Georgalis, Claudia Korenke, Jörg Löllmann, Frank Nagel, Apolline Reimers, Marie-Therese Schmidt und Pavlos Tsachidis und Claudia Wolff wurden erneut als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Stephanie Kenedi, Tom Rausch und Bruno Rhein wurden erstmals als Beisitzer gewählt.

„Mit einem starken Team und einem klaren Programm gehen wir geschlossen in die Kommunalwahl“, so Kößler. „Unser Ziel ist klar: Ein Politikwechsel für Frankfurt – damit wir unsere Stadt wieder zur Chancenstadt machen.“